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Stein des Nari
Die Figur ist ein Monolith, d.h. aus einem Stück Elsässer
Sandstein gehauen. Der Rohling hatte ca. 13 Tonnen, jetzt besitzt der Stein 4 Tonnen. Ich habe ihn hauptsächlich von Hand mit Hammer und Meißel bearbeitet, man
kann schön den verschiedenen Bearbeitungsspuren folgen und nachempfinden wie es entstand. Der Stein bekommt dadurch eine wunderschöne Zeichnung. Es wirkt wie
rhythmische Linien, die mit der Sonnenwanderung ihre Oberfläche ständig verändern. An einigen Stellen habe ich Rohmaterial stehen lassen; das Auge wird dadurch
aufgefordert, die Form zu vollenden. Es bildet auch eine organische Gegenform und steht als Kontrast zu den streng angeordneten Würfeln. Die quadratische Form der
Figur spiegelt sich in der Anordnung der Wassersprudel wider und wird von den Basaltflächen eingefasst und unterstützt. In der Figur sind die Elemente des Namens
Nier-stein vereinigt; Steine, die sich zu einer in stark reduzierter Form dargestellten, schreitenden Person formieren. Aus der Entfernung betrachtet, sehen wir auf den einzelnen Flächen spannungsvolle rhythmische Linien, die sich durch ihren konsequenten
Aufbau der Form unterordnen. Erst beim näheren Betrachten eröffnet sich ein Text.
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